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Das Fach Englisch

Im Fach Englisch gehören die Beherrschung wichtiger sprachlicher Mittel und kommunikativer Grundfertigkeiten sowie das Wissen über die Lebensbedingungen im englischsprachigen Raum zu den Voraussetzungen sprachlichen Handelns.

Durch den Fremdsprachenunterricht soll unseren Schülerinnen und Schülern ermöglicht werden, Einsichten, Einstellungen und Verhalten englischsprachiger Nationen kennen zu lernen, eigene Vorstellungen zu reflektieren und Vorurteile abzubauen.

Wichtig für das sprachliche Handeln sind dabei eine angemessene Aussprache und Intonation. Die Aussprache des Englischen soll so weit beherrscht werden, dass elementare Intonationsmuster sicher angewendet werden können und keine Verständnisschwierigkeiten entstehen.

Die Auswahl des Wortschatzes für den Kommunikationsprozess orientiert sich dabei an den für die jeweilige Lernstufe relevanten situativen Sprechanlässen, Themen und Inhalten. Zu den Inhalten gehören u.a. berufsbezogene, soziale und politische Themen, landeskundliche Inhalte, Themen aus dem Bereich der Technik, fiktionale Texte sowie in leistungsstärkeren Gruppen authentische Texte und die dazugehörige Lexik.

In der Regel erfolgt zu Beginn eines jeden Semesters eine Absprache der Fachkolleginnen und Fachkollegen über die zu vermittelnden Themenschwerpunkte. Diese Vereinbarung sowie die Durchführung von Parallelarbeiten dienen der Vergleichbarkeit der von den Schülerinnen und Schülern erbrachten Leistungen.

Im Mittelpunkt des Englischunterrichts im Vorkurs steht die Vermittlung elementarer Kenntnisse und Fertigkeiten. Der Unterricht auf den folgenden vier Semesterstufen ist geprägt durch die Vermittlung von Alltagssprache u.a. in berufsrelevanten Kommunikationssituationen. Ferner fördert die Auseinandersetzung mit lebensnahen Texten (Lesetexte, Leserbriefe, Dialoge zur Bewältigung von Alltagssituationen) die Motivation am Umgang mit der englischen Sprache. Dies geschieht unter anderem durch die intensive Beschäftigung mit den Themenbereichen "English at work", „The Internet“, „Climate Change“ sowie Teilhabe am gesellschaftlichen Leben, individuelle Lebensgestaltung oder Migration als persönliches Schicksal.

Darüber hinaus orientieren sich die Inhalte des Englischunterrichts an den Vorgaben des Schulministeriums NRW für die Zentralen Prüfungen. Vorrangige Bezugskulturen für die entsprechenden thematisch-inhaltlichen Schwerpunkte sind englischsprachige Länder wie etwa Großbritannien, die USA, Kanada, Australien, Südafrika.

Schriftliche Arbeiten und andere Formen der Leistungsüberprüfung

Im Vorkurs schreiben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer pro Semester mindestens zwei schriftliche Arbeiten mit einer Dauer von je mindestens 45 Minuten.

Im Englischunterricht der ersten und zweiten Semesterstufe werden in der Regel 2 schriftliche Leistungsnachweise erbracht deren Dauer 90 Minuten nicht überschreiten soll.

Auf der dritten Semesterstufe wird neben einem schriftlichen Leistungsnachweis eine mündliche Prüfung anstelle einer Klassenarbeit durchgeführt. Für mündliche Prüfungen ist eine Prüfungsdauer von bis zu 15 Minuten für eine Paarprüfung in beiden Teilbereichen („Am Gespräch teilnehmen“ und „Zusammenhängendes Sprechen“) vorgesehen. Der Bewertung liegt das landeseinheitliche Bewertungsraster (VVzAPO-SI) zugrunde. Die Kriterien für die inhaltliche Bewertung der Prüfungsleistungen sind in der Fachkonferenz abgesprochen.

Die schriftliche Arbeit auf der vierten Semesterstufe orientiert sich in Form, Inhalt und Anspruchsniveau an der Zentralen Prüfungsklausur im Fach Englisch.

Alle schriftlichen Leistungsnachweise auf der dritten und die Klassenarbeit auf der vierten Semesterstufe werden parallel geschrieben und von den Kolleginnen und Kollegen – abhängig von den jeweils aktuellen Vorgaben zu Aufgabenformaten und abzuprüfenden Kompetenzen – gemeinsam vorbereitet.

Die produktive mündliche Sprachverwendung nimmt im Unterricht des Hermann-Harry-Schmitz-Weiterbildungskollegs der Stadt Düsseldorf einen hohen Stellenwert ein. Bei der Vergabe der Zeugnisnote wird daher auf ein angemessenes Verhältnis der Bereiche „schriftliche Leistungen“ und „sonstige Mitarbeit/mündliche Leistungen“ geachtet. Die Mitglieder der Fachkonferenz Englisch beschließen, beide Bereiche weitestgehend gleichwertig bei der Notenfindung zu berücksichtigen.

Mitunter ist es möglich und sinnvoll, Teilbereiche aus den Fächern Geschichte, Politik, Wirtschaftsgeographie, Biologie, Sozialwissenschaften, Musik und Kunst im Sinne des fächerübergreifenden Lernens in den Englischunterricht einzubeziehen.

 

 
 

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